Laufverletzungen – Risiko Trainingsplan
Veröffentlicht: 14. Februar 2010 Einsortiert unter: Laufen | Tags: Laufverletzungen, Risikofaktoren, Schmerzen, Trainingsplan Schreibe einen Kommentar »Trainingspläne gibt es mittlerweile überall. In Laufzeitschriften oder zum downloaden im Internet, kostenlos. Einzige Voraussetzung: Lauferfahrung und genug Zeit zu trainieren, je nach angestrebter Zielzeit.
Abgesehen davon, dass niemand da ist, der mit Ihnen vorher bespricht, ob die gesteckten Zeitziele realistisch sind, wird es ohne regelmässige persönliche Betreuung dann problematisch, wenn krankheits- oder berufsbedingte Trainingsausfälle zum improvisieren zwingen. Meist wird die »verlorene« Trainingszeit in der nächsten Woche »draufgepackt«. Die Zeichen von zunehmendem Übertraining werden meist nicht frühzeitig wahrgenommen. Oder das Ziehen in der Achillessehne am Tag nach den Trainingseinheiten wird lange Zeit geflissentlich ignoriert, bis es sich zu einem nicht mehr zu übersehenden Problem entwickelt hat, das weiteres Training nach Plan nicht mehr möglich macht. Das meist 4-6 Wochen vor dem Rennen, auf das man sich schon so lange vorbereitet.
Was heisst das:
1. Trainingspläne dann sind sinnvoll, wenn Sie von einem Trainer individuell auf Ihre Möglichkeiten zugeschnitten sind und eine regelmäßige Kontrolle der Fortschritte erfolgt. Je nach Schwierigkeiten kann dann auch der Trainingsplan flexibel angepasst werden, ohne das Ziel zu gefährden.
Das kostet zwar Geld, aber nicht das Lehrgeld, das Sie für Verletzungen oder Übertraining bezahlen.
2. Wenn Sie sich trotz allem keinen Coach leisten wollen, bleiben Sie sensibel, was Beschwerden angeht. »No pain, no gain« ist definitiv nicht das Motto, unter dem Ihr Training stattfinden sollte.
Welche Zeichen beginnende Laufverletzungen anzeigen, finden Sie hier